Myanmar
Weitere Menschen lebend aus Trümmern im Erdbebengebiet geborgen

Fünf Tage nach dem Erdbeben in Myanmar werden noch immer vereinzelt Menschen lebend aus den Trümmern der eingestürzten Gebäude geborgen.

    Mandalay: Menschen stehen am Straßenrand an, um kostenloses Essen zu erhalten, nachdem ihre Häuser durch das Erdbeben beschädigt wurden.
    Nach dem Erdbeben in Myanmar fehlt es vielerorts an Nahrungsmitteln und Trinkwasser. (Uncredited / AP / dpa / Uncredited)
    Nach Angaben der Feuerwehr wurde in der Nacht ein Mann aus den Überresten eines Hauses in der Hauptstadt Naypyidaw befreit. Gestern war bereits eine Frau lebend unter einem eingestürzten Haus gefunden worden. Hilfsorganisationen forderten indes mehr Unterstützung für die Menschen in dem Katastrophengebiet. Es fehlten weiterhin Nahrungsmittel, Notunterkünfte und sauberes Wasser. Vielerorts sei es wegen zerstörter Straßen und Brücken nicht möglich, die Bedürftigen zu erreichen.
    Nach offiziellen Angaben sind durch das Erdbeben in Myanmar mehr als 2.700 Menschen ums Leben gekommen. Beobachter fürchten, dass die Opferzahl noch steigen könnte.
    Diese Nachricht wurde am 02.04.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.