
Staatliche Medien berichten inzwischen von mehr als 3.300 Toten und weiterhin rund 200 Vermissten. Zudem seien etwa 5.000 Menschen verletzt worden. Das Erdbeben der Stärke 7,7 war eines der schwersten in dem südostasiatischen Land seit einem Jahrhundert. Viele Gebäude stürzten ein, ganze Ortschaften wurden fast vollständig zerstört. Nach Angaben der Vereinten Nationen benötigt mehr als ein Drittel der Bevölkerung humanitäre Hilfe. Das UNO-Hochkommissariat für Menschenrechte wirft der in Myanmar regierenden Militärregierung vor, Hilfsgüter ungleich zu verteilen. So würden Gemeinden benachteiligt, die sich nicht hinter das Regime gestellt haben.
Diese Nachricht wurde am 05.04.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.