Folgen der Pandemie
Züricher Tonhallen-Intendantin: Durch Digitalisierung gab es Innovationsschub

Die langjährige Intendantin der Tonhalle-Gesellschaft Zürich AG, Ilona Schmiel, hat eine gemischte Bilanz nach der Corona-Pandemie für den Klangkörper gezogen.

    Die Intendantin der Tonhalle-Gesellschaft Zürich AG, Ilona Schmiel, lächelt in die Kamera.
    Die Intendantin der Tonhalle-Gesellschaft Zürich AG, Ilona Schmiel (picture alliance / Geisler-Fotopress / Christoph Hardt / Geisler-Fotopres)
    Mit der Digitalisierung habe es einen Innovationsschub gegeben, sagte Schmiel im Deutschlandfunk. Auch habe man seit dieser Zeit ein neues Publikum erreicht. Allen Menschen sei klar geworden, wie wichtig das Live-Erlebnis sei. Sie mache sich keine Sorgen wegen der Auslastung. "Das Haus ist wieder fast voll", sagte die Intendantin. Zugleich wies sie auf neue Herausforderungen hin. Die Spontanität des neuen Publikums mache manchmal Bauchschmerzen. 48 Stunden vor einem Konzert wisse man machmal nicht, was in zwei Tagen sein werde. "Wir wissen es noch nicht mal 24 Stunden vorher". Mit der Digitalisierung seien die Ansprüche gestiegen, weil alles im Web eine bestimmte Qualität habe könne.
    Diese Nachricht wurde am 28.03.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.