Atommüll
Zug mit radioaktiver Fracht erreicht Bayern

Ein Zug mit hoch radioaktiven Atomabfällen ist ohne Zwischenfälle durch Deutschland gefahren.

    Ein Zug mit sieben Castor-Behältern steht am Bahnhof Wörth.
    Castor-Transport in Wörth an der Isar (Sven Hoppe/dpa)
    Das teilten die Gesellschaft für Nuklear-Service und die Polizei mit. Der Transport von sieben Castor-Behältern kam gestern Abend auf dem Gelände des Zwischenlagers im bayerischen Niederaichbach an. Gestartet war der Zug diese Woche im Hafen von Nordenham in Niedersachsen. Atomkraft-Gegner hielten entlang der Strecke Kundgebungen und Mahnwachen ab. Vor dem Atomausstieg hatten Castor-Transporte wegen Massenprotesten und Störungen entlang der Strecke oft Großeinsätze der Polizei zur Folge gehabt.
    Die Atomabfälle sind im britischen Sellafield bei der Wiederaufarbeitung von Brennelementen aus deutschen Atomkraftwerken entstanden. Die Bundesrepublik und die deutschen Kraftwerksbetreiber haben sich verpflichtet, sie zurückzunehmen.
    Diese Nachricht wurde am 04.04.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.