
Mit Blick auf die gestern vorgestellte Polizeiliche Kriminalstatistik sagte der Vorsitzende der Innenministerkonferenz dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, man müsse mit pädagogischen Maßnahmen reagieren. Das gelte vor allem, wenn die Analyse des Bundeskriminalamts richtig sei, dass die Gewalt eine Spätfolge der Corona-Zeit sei. Ähnlich äußerte sich der Tübinger Kriminologe Jörg Kinzig. Es gebe generell keine Erkenntnisse, dass man mit der Herabsetzung der Strafmündigkeit etwas erreichen könne, sagte er im SWR.
Die Kriminalstatistik registrierte vergangenes Jahr einen Anstieg der Gewalt mit minderjährigen Tatverdächtigen. Seit Längerem gibt es Forderungen, die Strafmündigkeitsgrenze von 14 auf 12 Jahre zu senken.
Diese Nachricht wurde am 03.04.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.